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Pflegeanleitung

Nach dem Piercing ist Sauberkeit und die richtige Pflege der gepiercten Stelle die Grundlage für eine normale Wundheilung. Ein Piercing ist während der Verheilphase (auch Epilisierung genannt) eine offene Wunde und somit ein Angriffspunkt für Viren und Bakterien. Deshalb sollten Sie nie mit ungewaschenen Händen an Ihr frisches und nicht abgeheiltes Piercing fassen.

Denken Sie immer daran, es ist Ihr Körper - eine Entzündung kann schlimmstenfalls eine Blutvergiftung verursachen.

2-3 Tage vor und nach dem Piercen sollten keine blutverdünnenden Medikamente eingenommen werden (z.B. Aspirin, Thomapyrin, Spalt, usw.)!

Die eigentliche Pflege ist außer bei intimen und oralen Piercings in etwa gleich.

 Zum Entfernen der Kruste sollten Sie beim täglichen Duschvorgang die Kruste einweichen lassen und sie mit einem Wattestäbchen entfernen. Dann geben Sie etwas Seifenschaum von einer ph-Neutralen, parfümfreien Seife an den Ring oder Stecker und bewegen ihn einmal hin und her. Das gleiche machen Sie noch mal mit klarem Wasser. Nun trocknen Sie sich ab und tragen auf beiden Seiten der gepiercten Stelle, mit Hilfe eines Wattestäbchens, dass von uns empfohlene Pflegemittel auf. Das Pflegemittel tragen Sie 5 mal täglich auf.

Die nächsten 4 Wochen kein Schwimmbad, kein Solarium und keine Sauna. Wenn Schwimmbad nach zwei Wochen, bitte ganz dick mit Vaseline einreiben (Vaseline ist Fett, Fett hält Wasser außen vor und damit auch die Bakterien). Zudem sollten Sie 14 Tage keinen Sport treiben.

Eine Rötung so groß wie ein kleiner Fingernagel, am oberen Einstichpunkt kann durchaus sein, weil die Kruste, die sich bildet, die Einstichstelle reizt (speziell beim Bauchnabel-Piercing).

Bei Komplikationen fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Piercer. Fragen Sie lieber erst Ihren Piercer, dann behalten Sie Ihr Piercing. Der Arzt nimmt es meistens unnötig heraus.

Aktualisiert ( Freitag, 12. Juni 2009 um 09:28 Uhr )